"Reden bringt Gold, Schweigen wird bestraft“
Kommunikationsstrategien in der Netzwerkökonomie:
Ein Textbeitrag von Peter Wippermann
Stellen Sie sich vor, Sie veranstalten einen Workshop für die Leitungselite Ihres Unternehmens. Die Rolle des Internets soll analysiert und die zukünftige Kommunikationsstrategie entwickelt werden. Sie machen zu Beginn eine TED-Umfrage. Das Ergebnis ist überraschend. Fast alle sind sich einig: Das Internet ist die Infrastruktur des 21. Jahrhunderts.
Sie kommen gemeinsam auf viele neue Ideen. Mit Ihren Mitarbeitern und Kunden wollen Sie im permanenten Gespräch bleiben. Sie sprechen über das mobile Internet, über Blogging und Twitter. Begeistern sich für den Einsatz von rechtssicheren De-Mail-Dokumenten. Sie stellen fest, dass die Entwicklungszeiten und die Entwicklungskosten permanent steigen, die Vermarktungszeiten aber immer kürzer werden. Abhilfe versprechen Sie sich von den Innovationsbörsen, wie sie Procter & Gamble beispielhaft mit „connect + develop“ eingeführt hat. Das Problemlösungsangebot „Innocentive“ ist Anregung für alle Problemsucher, die eine offene Plattform bevorzugen. Für die hausinterne Nutzung halten viele die Projektentwicklungsplattform „amazee“ für ideal. Die Kommunikationsstrategie Ihres Unternehmens wird diskutiert, als könnte man sie neu erfinden.
Hier erfahren Sie mehr.
Fashion Trend Report
Mode als Spiegel der gesellschaftlichen Entwicklung
In der Mode jagt ein „Trend“ den nächsten. Nichts ist so alt wie die Kollektion von gestern. Modetrends sind dabei nur die Oberflächenerscheinungen tiefer liegender gesellschaftlicher Entwicklungen. Sie sind die optische Manifestation von Sehnsüchten und Bedürfnissen. Die spannende Frage ist also: Was steht hinter den aktuellen modischen Ausdrucksformen? Welche Gesellschaftstrends beeinflussen die Mode?
Im Fashion Report geht Trendbüro der schönen Oberfläche auf den Grund. Als Beobachter des gesellschaftlichen Wandels haben wir die Neuheiten der Berliner Modemessen „Bread & Butter“ und „PREMIUM“ analysiert und diese im gesellschaftlichen Kontext verortet. Welche Angebote hält die Fashionbranche für die aktuellen Sehnsüchte und Bedürfnisse der Menschen bereit? Die Antwort liefern die sieben identifizierten Trends „Vintage“, „Craftsmanship“, „Functional Fashion“, „Eco Chic“, „Kidults“, „Collaboration“ und „Artiness“.
Der Trendbüro Fashion Report mit Trends und Analysen zu den Berliner Modemessen ist ab sofort für 49,00 Euro (inkl. MwSt.) als PDF in englischer Sprache per E-Mail, über Bettina Saffran, , erhältlich.
In English:
Fashion Trend Report
Fashion as a mirror of social change
In fashion one “trend” overtakes the other. Nothing is as old as last season’s collection. Fashion trends are thereby only the outer appearance of underlying social developments. They are the visual manifestation of desires and needs. So the driving question is: What lies behind these current forms of fashionable expression? What trends influence fashion?
In this Fashion Report Trendbüro takes a close look beneath the pretty surface. As observers of social change we analysed the news of Berlin fashion trade fairs Bread & Butter and PREMIUM and put our observations in a social context. We hold up our mirror to fashion: What does the fashion industry have to offer in terms of meeting people’s current desires and needs of the people?
You can order the Trendbüro Fashion Report delivering trends and insights of the Berlin fashion trade fairs for Euro 49.00 (including VAT), in PDF-format by emailing Bettina Saffran at
Der Mann, der Wissen zur Popkultur machte:
Jimmy Wales erhält den Millennium Vision Award des Deutschen Trendtags
Viele Menschen träumen davon, die Welt zu verändern. Jimmy Wales, Gründer von Wikipedia, hat es getan. Er ist heute der Impulsgeber für die Zukunft von Wikipedia. Er stillte den globalen Wissenshunger, indem er die Technologie von Web 2.0 nutzte, um eine freie Enzyklopädie zu ermöglichen, an der jeder mitschreiben kann. Jimmy Wales und Larry Singer gründeten 2001 die Wikimedia Foundation als Stiftung. Heute sind 15 Millionen Artikel in 240 Sprachen kostenlos abrufbar. Täglich werden es mehr. Jeder, der Zugang zum Internet hat, kann mitarbeiten. Die Qualität und die Neutralität der Inhalte werden kooperativ editiert und sind inzwischen weltweit anerkannt.
Wer ist Wikipedia? Wir alle!
Das offene Wiki-Modell der kooperativen Sammlung und Aufarbeitung von Texten wird inzwischen erfolgreich im Wissensmanagement von Unternehmen und Institutionen eingesetzt. Die schnelle Sammlung von individuellem Wissen und die offene Diskussion über die Inhalte, Fehler oder den möglichen Nonsens bringen aktuelle, pragmatische und effektive Ergebnisse. Dynamik, Flexibilität und die sinnvolle Selbstkontrolle machen das Wiki-Modell zum Vorbild für die Netzwerkgesellschaft. Wikipedia funktioniert ganz nach den Gesetzen des Megatrends Flow.Control. Die Kultur von Vernetzung und Kooperation bei gleichzeitigem Wettbewerb führt zu Schnelligkeit und Qualität. Flow.Control. ist hier erprobte Praxis.
Der Millennium Vision Award gehört den Zukunftsmachern.
Der Millennium Vision Award wird vom Deutschen Trendtag an Menschen verliehen, die eine Vision innerhalb einer Dekade vorgestellt und realisiert haben. Die Preisträger müssen eine Idee umgesetzt haben, die sozial bereichernd, technologisch innovativ, ökonomisch revolutionär und von globaler Bedeutung ist.
Die Kuratoren des Preises sind: Prof. Dr. Norbert Bolz, Technische Universität Berlin, Dr. David Bosshart, CEO des Gottlieb Duttweiler Instituts, Zürich, René Schuster, CEO der Telefonica O2 Germany, München, und Prof. Peter Wippermann, Folkwang Universität, Essen.
Die Wiki-Generation überreicht den Preis.
Die Klasse 7b des Albert-Schweitzer Gymnasiums in Hamburg wird den Preis an Jimmy Wales überreichen. Die Schüler der Klasse 7b, die kürzlich bei einer Fernsehshow des Senders ARD/Ki.Ka den Titel „Die beste Klasse Deutschlands“ errangen, zählen zu den Digital Residents. Sie sind mit dem digitalen Zugang zu freiem Wissen aufgewachsen. René Schuster, CEO der Telefónica O2 Germany, hält die Laudatio und spricht über die Zukunft von Bildung unter den Bedingungen des mobilen Internets.
„Der nervöse Konsument“ Ein Textbeitrag von Peter Wippermann
Ungewissheit ist nicht nur in Deutschland und Europa, sondern global ein Lebensgefühl geworden. Handeln in Ungewissheit ist nicht mehr auf die Börse beschränkt. Wir alle treffen unsere Entscheidung in objektiver Ungewissheit. Die Gewissheit der Ungewissheit ist Normalität. Die Gesellschaft kann sich leider nicht entspannt auf die mit der Zukunft verbundene Ungewissheit einstellen. Sie muss sich hingegen flexibel für mögliche Überraschungen wappnen. Entscheidungssituationen nötigen dazu, nach Alternativen zu suchen.
Wir handeln unter dieser Bedingung und brauchen eine Einstellung dazu. Oscar Wilde hatte eine solche Einstellung, als er sagte: „Das Wesen der Romantik ist die Ungewissheit.“ So gelassen sehen es nicht alle.
Die Krise bringt das Weltbild ins Wanken
Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat auch zahlreiche Berufsstände in tiefe Zweifel gestürzt: Wirtschaftsweise, Analysten, Journalisten, Politiker und sonstige Symbolanalytiker haben diese Krise nicht kommen sehen. Zaghaft setzt sich die Gewissheit durch, dass der Neoliberalismus und die zügellose Deregulierung von Finanzmärkten und Lebensverhältnissen zu dieser Krise beigetragen haben könnten. Warum fällt das Weltbild des nach dem Zusammenbruch des Kommunismus so siegreichen Kapitalismus nun zusammen wie ein Soufflé beim Öffnen der Ofentür?
Hier erfahren Sie mehr.
GO SMART 2012: ALWAYS-IN-TOUCH
Studie zur Smartphonenutzung 2012
Smartphones verhelfen Mobile Shopping zum Durchbruch im Massenmarkt
Pressemitteilung; Hamburg, 21. Juni 2010
Studie von Otto Group und Google belegt: Smartphones verhelfen Mobile Shopping zum Durchbruch im Massenmarkt
Die steigende Anzahl der Smartphones wird den Medienalltag in den nächsten zwei Jahren dynamisieren, ihn flexibler und interaktiver machen. Im Hinblick auf die gesamte Mediennutzung wird der Gebrauch mobiler Endgeräte vor allem die Internetnutzung der Deutschen erhöhen. Diese Ergebnisse sind Teil der „GO SMART 2012: ALWAYS-IN-TOUCH. Studie zur Smartphone-Nutzung 2012“, die im Auftrag von Otto Group und Google durch TNS Infratest und Trendbüro durchgeführt wurde. Die rasant zunehmende Internetnutzung über Smartphones wird die deutsche Handelslandschaft demnach schon bald prägen: Mobile Commerce ist auf dem Vormarsch! Im Jahr 2012 besitzt bereits jeder vierte Deutsche ein Smartphone und wird den mobilen Einkauf als Teil seiner täglichen Shopping-Realität betrachten.
Im Fokus der GO-SMART-Studie stehen Smartphone-Nutzer, die sich durch eine hohe Nutzungsintensität, Technik- und Webaffinität auszeichnen. Der Grund hierfür liegt auf der Hand: Was heute das Leben der sogenannten Smart-Natives prägt, wird morgen den Alltag breiter Nutzergruppen beeinflussen. Der Trend geht dabei deutlich in Richtung mobiles Internet: 71 Prozent der heutigen Smartphone-Nutzer gehen laut GO-SMART-Studie davon aus, dass sie das Internet durch mobile Geräte in den kommenden Jahren intensiver nutzen werden. Vor diesem Hintergrund wird auch die Parallelnutzung verschiedener Medien bis 2012 zunehmen. TV + Internet oder Radio + Internet: Die Nutzer verteilen insgesamt ihre Aufmerksamkeit breiter und wenden sich einzelnen Medien punktuell zu. Bei der Mediennutzung differenzieren die User nicht mehr zwischen stationär und mobil – ein Multichannelangebot inklusive Smartphone wird 2012 als Standard erwartet.
„Beeinflusst von der Smartphone-Nutzung sind wir 2012 nicht mehr Always-On, sondern Always-In-Touch. Es wird für uns selbstverständlich, mit mobilen Endgeräten immer und überall online zu sein. Was dabei zählt, sind intuitive Bedienung, Geschwindigkeit und Einfachheit“, erläutert Alastair Bruce, Director Retail Google Germany. „Für Unternehmen wird mehr denn je der direkte Zugang zu den Nutzern sowie die inhaltliche, zeitliche und räumliche Nähe entscheidend sein.“
Für den Mobile Commerce zeigt die GO-SMART-Studie folgendes Bild: Noch ist M-Commerce keine gängige Praxis. Doch die Smartphone-Nutzung wird das mobile Shopping von morgen prägen. Heute besitzen elf Prozent der Deutschen ein Smartphone – in zwei Jahren wird fast jeder vierte Deutsche eines nutzen, Mobile Commerce wird zum Teil der Shopping-Realität. Die Kunden von morgen erwarten das gleiche Leistungsspektrum, egal ob vom stationären Rechner oder mobil. Was online verfügbar ist, muss auch über das Smartphone abrufbar sein.
„Wer im Onlinehandel relevant bleiben will, muss dem Wunsch der Smartphone-Nutzer nach mobilen Angeboten nachkommen. Als wichtigste Stichpunkte sind dabei Auffindbarkeit, Information und Social Media zu nennen“, erklärt Dr. Thomas Schnieders, Direktor Neue Medien bei OTTO. „Wer zukünftig medial integrierte M-Commerce-Erlebnisse auf Smartphones anbietet und mobilen Mehrwert für seine Kunden generiert, ist klar im Vorteil.“
Inhaltlich widmet sich die Pilotstudie den veränderten Bedingungen neuer Medien- und Kommunikationsrealitäten. „GO SMART 2012“ blickt auf die Zukunft mobiler Internetnutzung und die Bedeutung für das Thema M-Commerce. TNS Infratest befragte im Auftrag von Otto Group und Google rund 2.500 Internet- und Smartphone-Nutzern und führte eine repräsentative Bevölkerungsstichprobe mittels CATI (Computer Assisted Telephone Interview) durch. Angereichert wurden die quantitativen Ergebnisse mit qualitativen Lead User- und Experteninterviews, die das Trendbüro durchführte.
Die GO-SMART-Studie und nähere Informationen zur Otto Group liegen im Internet auf der Otto-Website oder direkt unter GO-SMART STUDIE für Sie zum Download bereit.
Medienkontakt:
Thomas Voigt, Tel.: 040 64 61-4010, E-Mail:
Verena Fink, Tel.: 040 64 61-8630, E-Mail:
Lena Wagner, Tel. 040 80 817-9236, E-Mail:
Patrick Schenck, Tel.: 040 36 97 78-25, E-Mail:
Das Designlabor 25|25 wird beim iF communication design award 2010 ausgezeichnet
Die Jury würdigt das Live-Experiment mit Verpackungsdesign als kunstvolle Bühne für fiktive und reale Produkte. 25 Designer füllten in 25 Tagen eine Kunstgalerie und den Blog www.designlabor25-25.de/ mit außergewöhnlichen Verpackungen.
Unterstützung für das Live-Experiment lieferte das Trendbüro mit relevanten Trends für das Packaging und inspirierenden Vorträgen für die Designer und das Publikum.
Designlabor 25|25 in March 2010 from Finn Naujoks on Vimeo.
